Quelle: Info-palestine.net

Wer weiss, warum israelische Produkte zu boykottieren sind, findet hier Weiteres. Wer es nicht weiss, findet hier Neues. Und wer es nicht wissen will... hm.

 

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„Gerichtshöfe mit Rassengesetzen“:

Der Fall Nuri al-Oqbi. Ein Bericht von Nasser Rego

 

Der 68 Jahre alte, herzkranke Nuri al-Oqbi wurde am 27.12.2010 zu sieben Monaten Haft von einem israelischen Richter verurteilt. Al-Oqbi tritt für die Rechte der Palästinenser in Negev und Lod ein und ist der Vorsitzende für die Vereinigung zur Unterstützung und Verteidigung der Rechte der Beduinen im Negev .

Der Grund für seine Verurteilung war eine Garage, die er auf seinem Boden ohne die Lizenz betrieb, die ihm die Israelis ohnehin nicht gegeben hätten – er betrieb die Garage übrigens seit 1964.

Nuri wurde sofort nach seiner Verhaftung abgeführt, kollabierte aber und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

 

Nasser Rego, ein Doktorant in Kanada, der die sozio-legale Situation der palästinensischen Gemeinde in Naqab untersucht, veröffentlichte die Details zu Nuris Fall kürzlich auf PalestineChronicle.

 

Der Artikel gibt ausführlich Einblick in die rassistische Politik Israels. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass er mit den Besatzern aneinandergeriet: Nasser berichtet, wie Nuri im Juni 2010 dazu verurteilt wurde, der Israel Lands Administration (ILA) 85.000 US-Dollar zu zahlen – als Entschädigung dafür, dass diese zuvor in al-Araqbi, auf dem historischen Boden seiner Familie, sein Zelt zerstört und seine Anpflanzungen entwurzelt hatte (!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 68-jährige palästinensische

Menschenrechtsaktivist Nuri al-Oqbi,

von den israelischen Behörden drangsaliert und nun verhaftet.

Al-Oqbi ist herzkrank.

 

   Hier hausen die israelischen Herren.

    Hier der palästinensische Abschaum.

Negev: Rassismus in Reinkultur.

 

Dazwischen ein elektrisch geladener Stacheldraht.

   Oder

Eine Beduinensiedlung im Negev.

Strom, Wasser, Strassen und Abfallentsorgung werden von Israel verweigert.

Schliesslich gehört aaaaaaaaaaaaaalles

den Israelis.

Laut Bibel, nö?

 

Ja, so halten wirs denn unbedingt auch: wie hier, zwanzig Meter weiter...

Andere Bibelfanatiker helfen bei soviel Nächstenliebe begeistert mit: etwa das dem texanischen Pastor John Hagee nahe stehende, global sendende „God-TV“.

 

 

Es hat in den USA ca. 20 Millionen Zuschauer und vertritt jene Ansichten, über die sich auch die Christin Sumaya Farhat-Naser täglich freuen darf.

 

Halleluja!

Vor EUCH: Hut ab !

Israelische Soldaten packen aus - „Und keiner will es wissen“ ?!

Einige wollen es doch wissen. Und vielleicht mehr, als sie denken. Wer sie sind ?!

 

Shovrim shtika - so ihr Aufruf, wobei shovrim „brecht“ und shtika

„Schweigen“ bedeutet.

2004 wurde „Breaking the Silence“ von ehemaligen israelischen

Soldaten und Soldatinnen gegründet, die in den besetzten Gebieten

der Westbank Dienst leisteten.

 

Es sind weder Idealisten noch Spinner, sondern Israelis, die als

Angehörige der Israeli Defence Forces (IDF) Menschenrechtsverletzungen

begingen oder ihnen zusahen. Bis sie nicht mehr konnten und anfingen

auszupacken, wie der alltägliche Wahn aussieht.

Die Fakten versuchen sie jedem, der zuhören will, in Form von Publikationen

oder auch Führungen durch die besetzten Gebiete zu erklären. Letzteres wird

meist von den IDF verhindert, aus „Sicherheitsgründen“. Ausnahmsweise trifft

dieses Mantra der IDF diesmal zu: die Mitglieder von „Breaking the Silence“

wie auch die sie begleitenden Journalisten, Politiker, Touristen etc. werden

gerne von den Siedlern auch physisch attackiert. Hier das Youtube-Video.

 

 

Nun brachte „Breaking the Silence“ eine neue Publikation heraus,

die hier online nachzulesen ist. Gesammelt wurden Aussagen und

Augenzeugenberichte von über 100 Soldaten und Soldatinnen.

Darunter:

Testimonial 19:  „They told the force to shoot at anyone in the street“

Testimonial 30:  „The investigator gave him a deadly beating“

Testimonial 30:  „Moving Human Shield“

Testimonial 38:  „I shot an ambulance with a gun machine“

Testimonial 43:  „The punishment for killing a child: 100 shekel fine“

Testimonial 44:  „We killed ‚only‘ 4 children“

Testimonial 49:  „We go into innocent people‘s homes. All the time“

Testimonial 52:  „We would steal what we could from the apartments“

Testimonial 55:  „We killed unarmed policemen“

Testimonial 57:  „A patrol in order to beat up Arabs“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„You take the family, you take them

out, in order to sit in their living room

to watch TV. I am telling you that

they come and take people out from

their living room in order to watch soccer.“

„ He just stopped a 40-something

Palestinian, passing by, tied him

to the hood of the jeep, the guy

was just lying on the hood, and

drove with him into the village -

no one threw rocks anymore. “

Hochmoralisches Israel.

 

 

 

 

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