Look at Beirut.

Araber tratschen non-stop übereinander. Deshalb verstecken sie sich auch non-stop voreinander.

 

Hier einige - chronologisch   unsortierte - Notizen. Man verstehe diese Seite also wie einen dieser Kartons, die man so in Schrankecken hat.

Was zum Durchkruscheln.

 

Seltsames Salz & rosa Flamingos

Sabkhet al-Jubbul

Es ist eine Sensation. Versunken. Verwunschen.

Und selbst vielen Syrern völlig unbekannt.

Obwohl es zu einem der 300 weltweit wichtigsten Feuchtgebiete zählt, auf der Ramsar-Liste steht und nur 35 km von Aleppo entfernt liegt. Allein der See soll 100 Quadratkilometer gross sein. Und sein salziger Part war einst eine der wichtigsten Salzquellen des Landes.

 

Was davon blieb?

 

Atemberaubendes.

Nach wie vor.

Einen Winter lang.

„Heb deinen Kopf, du bist Ägypter!“

Das riefen am 18. Februar 2011 auf dem Kairoer Tahrir-Platz Millionen.

 

 

Es hat nicht lang gedauert. Inzwischen ist der Stolz implodiert. Und das Gefühl, ewige Looser zu sein, wieder mächtig da.

 

Ja, war‘s das denn wirklich??!

Man könnte einfach nur heulen.

 

 

Quelle: aljazeera.net

 

 

 

 

               Notizen aus Nahost

 

Syrien...

 

 

 

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Click to enlarge. Each color represents an ethnic or religious group. (The Gulf/2000 Project at Columbia University)

In der Washington Post : Die Fülle syrischer Buntheit auf einen Blick.

„The one map that shows why Syria is so complicated“

Artikel aus der WP vom 27.8.2013

Sweida in Sweida.

 

Es stimmt: Die drusische Gemeinschaft ist sehr geschlossen - und die Stadt Sweida ein Synonym für Ehrenmorde in Syrien.

Leider wird Letzteres betont und der Rest vergessen. Aber die Religion und Philosophie dieser Gemeinschaft bergen eine Bandbreite, von der auch die Syrer nicht viel wissen - und vielleicht nicht einmal alle Drusen

selbst.

 

Dank Freunden konnte ich diese Seite Sweidas einmal einen Tag lang erleben. Mit einer Hochzeit, einer Einführung in Religion und Nationalgeschichte und - Speis & Trank bei nem Wonneproppen von Mann!

 

                                                 

 

 

Buddha in Sweida.

 

Sie heisst Linda, lacht viel und lebt in Sweida, einem vorwiegend von Drusen besiedelten Städtchen südlich von Damaskus. Dort wurde sie auch geboren.

Mit 40 wanderte sie nach Venezuela aus, um zu

dichten. Das tat sie auch, sogar auf Spanisch.

Vor allem aber prägte der Aufenthalt ihre Religion: Linda wurde Buddhistin.

Mit 66 kehrte sie nach Sweida zurück.  Dort habe ich sie 2010 getroffen, in ihrem Laden, in dem sie ihre Miniaturmalereien verkauft.

Und die Reliefarbeiten ihrer Schwester. Die bestehen aus Menschenhaar. Nun ja.

 

                                                 

 

 

Aleppo.

Tripoli.

Jounieh.