Hier einige - chronologisch   unsortierte - Notizen. Man verstehe diese Seite also wie einen dieser Kartons, die man so in Schrankecken hat.

Was zum Durchkruscheln.

 

Der Herr oben ist

Haschem al-Madani

 

... der älteste noch lebende Studio-Fotograf im Libanon, hier im Februar 2010 in seinem legendärem Fotoatelier “Sheherezade” in der südlibanesischen Stadt Saida.

 

Eines seiner Porträts aus den Fünfzigern hat mir so gut gefallen, dass ich es gleich zum Aufmacher meiner Website gemacht habe. Al-Madani hat damals die schwarz-weiß-Aufnahme nachkoloriert und der Beauty von Hand (!) den Strass-Schmuck umgelegt.

Silberplättchen für Silberplättchen.

Und was, wenn sie wirklich kommen?

Gedanken zur “Diktatur”

Joris Luyendijk (der Journalist, der seinen Job als Polit-Nahostkorrespondent für niederländische Medien letztlich schmiss) hat es auf den Punkt gebracht. In seinem wunderbaren Buch “Wie im echten Leben. Von Bildern und Lügen in Zeiten des Krieges” fragt er: Was heißt eigentlich: “Diktatur”?

Sicher. “Man” führt den Begriff im Mund. “Man” hat dunkle Bilder im Kopf. Aber weiß “man”, der nicht unter einer Diktatur lebt, deshalb was Sache ist? Luyendijk führt hierzu ein hübsches Beispiel an: sein Chefredakteur beauftragte ihn mit authentischen Berichterstattungen zum Alltag im Irak unter Saddam Hussein. Kaum war er dem nachgekommen, erhielt er von der Amsterdamer Buchhaltung die genervte Nachfrage: “Wo bleiben die Quittungen über die Bestechungsgelder?”

Im August 2010 wurde in Syrien ein Bekannter von mir „vorgeladen“. Nicht zum ersten Mal, aber diesmal geballt.

 

 

Schmuuusiges.

 

 

 

 

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Ein Leserbrief, erschienen am 25.8.2013

in einer US-Tageszeitung.

Gefunden auf syriacomment.com,

der Seite des (echt guten)

Syrienexperten Joshua Landis.

Die wichtigste Frage aller Einheimischen.

Und Nahostexperten.

 

 

Kreuzfest in Maalula

13. September - alle Jahre wieder

Maalula liegt rund 50 km nordöstlich von Damaskus, beherbergt die angeblich älteste Kirche der Welt und seine Bewohner sprechen nebst Arabisch nach wie vor Aramäisch, die Sprache Jesu.

Kein Wunder, dass das Kreuzfest, das fast alle christlichen Regionen im Nahen Osten begehen, am liebsten und lautesten in Maalula zelebriert wird.

Und das mit einem gut Maß an Koexistenz. 

Zumindest macht es den Eindruck.